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Reanimationszwischenfrage

18. Juni 2013

Es wurde und wird viel geschrieben über die „Hipster„. Natürlich ist Hipstersein längst nicht mehr annähernd hip und wer sich Hipster-esque durch den Prenzlauer Berg bewegt, gibt sich eher der Lächerlichkeit preis, ist doch im durchgentrifizierten Bio-Kinder-Mekka nicht annähernd irgendetwas Hippes zu finden oder gar zu installieren – nichtmal Hipp ist gern gesehener Gast in den Kindermägen. Wer kam überhaupt auf die Idee, den Hipster im Prenzlauer Berg zu verorten? Doch berechtigterweise stellt sich jemand – natürlich Auswärtiger – die Frage, was wohl mit den Jute-Plantagen – die ja recht eigentlich Baumwoll-Plantagen sind, ist die Masse der Hipster doch nicht mit der Milchstraßen-weiten Jute-Produktion zu bebeuteln – weltweit geschehen mag, implodiert plötzlich die Hipster-Blase. Und ja, was passiert dann? Der Kern der Frage ist, wie soll es anders sein, modischer Natur und ich stelle folgende Theorie in den Raum: Solange größere Fashion-Ketten weltweit der Herrenmode wieder Regular Fit- oder gar Loose Fit-Hosen schenken, sollte der Schwund durch das Verschwinden der Jute-Beutel ausgeglichen sein. Nur für das Absterben zahlreicher Druckereien, die sich sich allein auf das Bedrucken des Hipster-Beutels mit voll krass coolen Sprüchen spezialisiert haben, ist keine Lösung in Sicht.

[Die „Zwischenfrage“ ist aus dem BLöGG recyclet. Irgendwie muss man ja wieder anfangen.]

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